Siem Reap ist eine kleine quirlige Stadt vor den Toren Angkors, die abends noch richtig durchstartet um keine Langeweile aufkommen zu lassen.
Rund um die "Pub Street" laden Restaurants und Bars mit tollem Essen und guten Drinks zum Verweilen ein.
Auch die Märkte sollten hier nicht unerwähnt bleiben. Es gibt hier ein Sammelsurium an Dingen für das tägliche Leben.
Für europäische Augen und Nasen ist die Foodhalle ein besonderes Erlebnis :)
Für uns war die Stadt vor allem der Ausgangspunkt für unsere Touren nach Angkor und einen kleinen Abstecher Richtung schwimmende Dörfer auf dem Tonle Sap See.
 
Angkor Wat ist das größte religiöse Bauwerk der Erde, und das Herz und die Seele Kambodschas.
Sie entstand im 12 Jahrhundert und ist in seiner Größe wirklich beeindruckend.
Beeindruckend sind auch die Menschenmassen die diesen Tempel besuchen, welche sich aber im Inneren gut verlaufen.
Beeindruckend ist leider auch die Rücksichtslosigkeit mit der manche Menschen diese alten Bauwerke behandeln.
Ta Prohm gilt als der stimmungsvolleste  Tempel des Komplexes Angkor.
Bekannt geworden ist er auch durch den Film "Tomb Raider" mit Angelina Jolie.
Durch seine Bekanntheit sind die Menschenmassen hier besonders zahlreich und ein entspannter Rundgang ist kaum möglich.
So wie die Menschen den Tempel überrennen, so haben auch die mächtigen und alten Würgefeigen ihn eindrucksvoll und fest im Griff.
Der Bayon war als Regierungstempel von besonderer Bedeutung.
Für uns war er mit seinen Köpfen beeindruckend und von besonderer Schönheit.
Dieser Tempel ist einer unserer Favoriten.
Auch den Tempel Banteay Kdei haben die Würgefeigen fest im Griff.
Durch seine geringe Bekanntheit kann man hier in Ruhe durch die Anlage schlendern.
Der Tempel Prae Roupe ist in wirklich schlechtem Zustand.
Es wird vermutet, dass er als Krematorium gedient hat.
East Mebon war ein kleiner unspektakulärer Tempel auf der Strecke.
Trotzdem sollte er nicht durch das Raster fallen.
Ta Som ist ein kleiner und feiner Tempel.
Noch immer sind große Teile von Vegetation überwuchert.
Preah Khan ist eine weniger besuchte Alternative zum Ta Prohm.
Seine gekappte Würgefeige ist auf alle Fälle beeindruckend.
Banteay Srei ist der Tempel mit den feinsten und kunstvollsten Steinmetzarbeiten.
Es ist manchmal kaum zu glauben was mit Stein alles möglich ist.
Es sind zwar 1,5 Stunden Fahrzeit mit dem Tuk-tuk von Siem Reap aus, trotzdem ist er sehr gut besucht.
Hier greift das Sprichwort: Klein aber Ohoh.
Im Homestay waren wir 2 Nächte bei einer Reisbauernfamilie in ihrem Stelzenhaus zu Gast.
Die Unterkunft war spartanisch und sauber.
Mit einem Guide und auf Fahrrädern verbrachten wir einen unvergessenen Tag.
Es sollte sich als eine der schönsten Stationen auf unserer Reise herausstellen.
Auf dem Weg nach Kep besuchten wir noch 2 weiter Tempelanlagen.
Der Ort selbst ist trotz des bekannten Krabbenmarktes doch sehr unspektakulär.
Einst war es der Sommersitz reicher Kambodschaner, aber nach dem Ende der Roten Khmer sind viele Grundstücke verweist und die Häuser nur noch brandschwarze Ruinen.
Sihanokville ist der kleine Ballermann in Kambodscha.
Diese kurze Zwischenstation vor unserem Trip auf die Insel lohnte sich nicht wirklich.
Wie man merken wird hat es uns der Markt wieder mal angetan :)
Koh Rong Samleum ist eine kleine Insel mit netten Hütten ohne Telefon und Internet.
Es gibt nur 12 Stunden Strom über Nacht, kaltes Wasser zum Duschen und keine Möglichkeit zur Ablenkung. Deshalb ist hier Zwangsrelaxen angesagt.
Phnom Penh ist der Gegensatz zu allem bis dahin gesehenem.
Oft wird sie als Perle Asiens bezeichnet, das finden wir nicht. Uns jedenfalls konnte sie ihre Schönheit nicht offenbaren.
Hier treibt der neue Reichtum auch seltsame Blüten. Der Porsche SUV steht auf dem Gehweg, und einen Meter daneben schläft ein Kind auf blanken Pflaster, zugedeckt mit einer Plastikplane.
Auf der Seideninsel vor den Toren Phnom Penhs ist ist es wie auf dem Land.
Zwei Welten die unterschiedlicher nicht sein könnten, werden nur durch den Mekong-Fluß von einander getrennt.
Eine ganz harte Nummer ist der Besuch der Killing Fields. Hier hat das Grauen einen Namen .... Pol Pot